Unterrichtsbesuche, Austausch und etwas Meer

Job-Shadowing mit Erasmus+

Wie „funktioniert” Unterricht an einer italienischen Schule? Welche Besonderheiten liegen dem italienischen Schulsystem zugrunde? Worin unterscheidet sich der Unterricht in Italien von dem an deutschen Schulen? Diese Fragen stellten sich fünf Lehrerinnen des SKG, als sie vom 4. bis 10. Oktober 2026 im Rahmen eines Job-Shadowing-Projekts das italienische Partnergymnasium „Liceo Vasco-Beccaria-Govone” in Mondovì (Norditalien) besuchten.

Die Lehrerinnen verfolgten das Ziel, wertvolle Einblicke in die Unterrichtspraxis ihrer italienischen Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen, neue Unterrichtsmethoden kennenzulernen sowie den Schulalltag in einem anderen Land zu erleben.

Das von Erasmus+ geförderte Projekt bot ihnen vielfältige Einblicke in das italienische Schulleben und zugleich eine wertvolle Gelegenheit zum fachlichen und kulturellen Austausch.

Dank der Gastfreundschaft des italienischen Kollegiums konnten die Lehrerinnen aus Krumbach in zahlreichen Unterrichtsfächern hospitieren. Dabei beobachteten sie unterschiedliche Unterrichtsmethoden und erhielten Einblicke in die Unterrichtsgestaltung der italienischen Lehrkräfte. Die Auseinandersetzung mit einem bislang unbekannten Schulsystem einerseits, sowie der Austausch mit den italienischen Kolleginnen und Kollegen andererseits eröffneten neue Perspektiven und lieferten Inspiration für den eigenen Unterricht.

Auch die Begegnungen außerhalb des Unterrichts trugen dazu bei, dass die Woche eine wertvolle Bereicherung darstellte. Gespräche mit den italienischen Lehrkräften stärkten die Vernetzung. Bei gemeinsamen Unternehmungen lernten die Lehrerinnen aus Krumbach zudem die historischen, kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten des Piemonts kennen.

Diese besondere Form des länderübergreifenden Austauschs verdeutlichte, wie wertvoll die Zusammenarbeit zugunsten einer positiven Schulentwicklung sowie der Weiterentwicklung des Unterrichts sein kann. Die Erfahrungen und neu geknüpften Kontakte, die in dieser Woche entstanden, tragen dazu bei, den europäischen Gedanken der Vernetzung und Gemeinschaft auch im schulischen Kontext zu fördern. Ganz im Sinne von Erasmus+ wurden neue Perspektiven eröffnet und die Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur sowie mit der europäischen Identität gefördert.