Zwischen Moderne und Mittelaltercharme
europa (er)leben in strassburg
Ende März ging es für 18 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Reiter und Frau Bosch nach Straßburg, um dort Frankreich und den europäischen Gedanken mit allen Sinnen zu erleben. Da der Sarreguemines Austausch kurzfristig abgesagt wurde, hatte Frau Bosch sich bereit erklärt, eine Alternative zu organisieren.
Petite France
In Straßburg angekommen, führte ein erster Spaziergang direkt ins malerische Viertel Petite France, dessen Fachwerkhäuser und Kanäle im Abendlicht die Reisegruppe so fort für die anstrengende Anreise mit dem Deutschlandticket (fünf Mal umsteigen!) entschädigten.
Am nächsten Tag stand die Besichtigung des Straßburger Münsters auf dem Programm, wobei die Aussicht von der Münsterplattform einen Ausblick über die Stadt bis zu den Vogesen bot.
Am Nachmittag ging es zur Passerelle Mimran im Jardin des Deux Rives, deren symbolische Lage als Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich einen bleiben den Eindruck hinterließ.
Anschließend stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Französischkenntnisse bei einer zweisprachigen Schnitzeljagd rund um das Europaparlament und seine Institutionen unter Beweis.
im politischen Herzen Europas
Am Mittwoch gab es eine Führung im Europaparlament, bei der die Schülerinnen und Schüler den zweitgrößten Plenarsaal der Welt besichtigten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch so mancher Kontakt mit französischen Jugendlichen geknüpft. Ein gemeinsamer Restaurantbesuch mit Flammkuchen und ein französisches Picknick am letzten Abend rundeten das Programm ab.
Ein besonderes Highlight waren die von den Schülerinnen und Schülern vorbereiteten Kurzreferate, die sie mit großem Engagement direkt vor Ort präsentierten.
Zwischendurch konnten die Frankreichfahrer unter der fachkundigen Anleitung von Frau Reiter erste Erfahrungen im Fotografieren machen.
Die gesamte Reise verlief in durchweg guter Stimmung, vor allem auch deswegen, weil sich die Schülerinnen und Schüler als äußerst zuverlässig und begeisterungsfähig erwiesen.
Ein weiterer Grund, weswegen diese Art der Begegnung mit Frankreich so wertvoll für alle Beteiligten ist: Reisen im Klassenverband (nicht nur) nach Frankreich machen Europa erlebbar, fördern interkulturelle und soziale Kompetenzen und tragen in diesem Fall auch dazu bei, die deutsch-französische Freundschaft lebendig zu halten.
C. Bosch, K. Reiter und die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10abc